Schweppermannsbote Juni 2024

32 Kontakte zu Spielern und Mannschaft, die immer noch bestehen. Backup und Umfeld haben immer gepasst. Dazu gehört Zusammenhalt und dies zeichnet den TuS Kastl aus, so Wendl. Im September 2023 gab es erstmals konkrete Gedanken für eine Spielgemeinschaft im Seniorenbereich zwischen Kastl und Utzenhofen. Alexander Baumer, Johannes Kölbl und Daniel Riehl haben für den TuS federführend die Gespräche geführt. Die Umsetzung wurde vom Umfeld der beiden Vereine positiv aufgenommen. Laut Alexander Baumer war man sich schnell über die entscheidenden Punkte einig, vor allem auch, dass für die Seniorenmannschaften eine längerfristige Zusammenarbeit gewünscht wird. Der Vorstand der DJK Utzenhofen, Albert Wittmann bestätigte dies und sagte, dass es bei den Verhandlungen keine Probleme gegeben habe und die entscheidenden Punkte schnell geklärt werden konnten. Die Verantwortlichen von TuS und DJK sind sich einig, dass die SG der richtige Weg ist und auch zum richtigen Zeitpunkt umgesetzt wurde. Daniel Fasoldt ist beim TuS für den Jugendfußball verantwortlich. Er berichtete kurz von der aktuellen Situation und freute sich ebenso über den Zusammenschluss von Kastl und Utzenhofen, denn ortsnahe Vereine müssen zusammenhalten. Daniel Riehl stellte anschließend seine Idee zur Wahl einer TuS-Jahrhundertelf vor. Aus allen Spielerinnen und Spielern, die jemals für den TuS Kastl Fußball gespielt haben, sind Namen für eine Mannschaft auszuwählen. Die Teilnahmebögen liegen im Sportheim aus und können bis Mitte Juni ausgefüllt werden. Beim Lauterachpokalturnier werden die Gewählten vorgestellt. Für die Teilnehmer gibt es Preise. Der TuS Kastl ist auf bestem Weg zu einem klimaneutralen Verein. Durch die nach und nach durchgeführten baulichen Maßnahmen am Sportheim, den Betrieb eines Mikronahwärmenetzes mit einem Nachbarn am Mennersberg seit 2014, den Austausch der Fenster und der kürzlich installierten Photovoltaikanlage konnte der CO2-Ausstoß von 25t CO2 auf derzeit 4t CO2 reduziert werden. Weitere Optimierungsmaßnahmen sind geplant. Laut 1. Vorstand Norbert Bleisteiner arbeitet der TuS gut mit den weiteren Organisationen des Markt Kastl und der Polizeihochschule zusammen und bietet das Sportheim und die Plätze zur Nutzung an. Das sind u.a. die Sportfeste der Schule, Veranstaltungsmöglichkeiten für Vereine bzw. Umweltveranstaltungen in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Hirschwald oder der FH Triesdorf. Diese Angebote können aber laut Bleisteiner nur angeboten werden, wenn sich weiter Personen finden, die ehrenamtlich aktiv sind. Zu den Sparten des TuS Kastl gehört seit heuer auch eine Mountainbikegruppe. In Absprache mit der Gemeinde und den Bayerischen Staatsforsten haben die Verantwortlichen im Kastler Buchert einen kleinen Parcours angelegt, der für alle zugänglich sein wird. Die Sparte stellte sich am 6. April ab 13.00 Uhr mit verschiedenen Aktionen im „Bucherl“ und am Alten Bahnhof vor. Im Schlusswort stellte Norbert Bleisteiner fest, dass der TuS Kastl in 100 Jahren von einem Turnverein zu einem modernen Sportverein mit vielen Sparten gewachsen ist, der zudem organisatorisch gut aufgestellt, finanziell solide wirtschaftet, liquide und stabil ist, tolle Mitglieder und Sponsoren hat und auch weiter für alle Personen und Ideen offen ist, also auf einem super Weg ist, um die nächsten 100 Jahre gemeinsam angehen zu können. Die 100Jahrfeier wird mit weiteren Aktionen des Vereins fortgesetzt. Schulsport mal anders unter dem Motto Raufen - Rangeln – Regeln-Respekt Judo bietet eine Vielzahl an neuen Aspekten gegenüber anderen Sportarten, wenn es um die (sport-)-soziologischen Perspektiven geht. Judo findet in einem durch Rituale und in einem durch Regeln geschütztem Handlungsraum statt, der es zulässt das Kämpfen zu ritualisieren und in einem einvernehmlichen spielerischen Zweikampf umzusetzen. Ein professionelles „Training“ geleitet von Trainern des Deutschen Judo-Bund e.V. festgeschriebenen Judo-Werten, wie Mut, Hilfsbereitschaft, Respekt, Rücksichtnahme und Verantwortung, tragen dazu bei. Hierdurch wird ein kontrolliertes Ausleben und „[…] Erleben von Gefühlen wie Angst, Unsicherheit, Wut, Aggression [ermöglicht] und dem Erproben neuer Verhaltensweisen [Raum gegeben].“ Dies trägt zur Entwicklung von sozialer Kompetenz und einer Stärkung des Selbstbewusstseins, sowie der Wertschätzung seiner selbst und anderer gegenüber bei. In Zusammenarbeit mit dem TuS Kastl 1924.e.V. und der Grundschule/ Mittelschule Lauterhofen findet seit November 2023 das Projekt Judo Sport AG – Sport nach 1 regelmäßig jeden Donnerstag von 13:45 bis 15:00 Uhr mit 22 Schüler*innen statt.

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