25 Interessenten mögen sich bei Michael Bartl unter 09625- 304 oder michael.bartl@aelf-na.bayern.de baldmöglichst melden. Fortbildungskurse vom AELF – FB Forsten Das Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten bietet über das Jahr verteilt (fast) ausschließlich kostenlose Fortbildungskurse zu allen möglichen Themen rund um die Waldbewirtschaftung an: Zaunbau und Einzelschutz halbtägig, Wie geht das rationell? Was gibt es? Was hilft gegen was (Fegen, Verbiss, Schälen)? Was hat sich bewährt – und was … weniger? Pflanzung halbtägig, Wie erkenne ich ob die Baumschule gute Qualität geliefert hat? Welche Pflanzengrößen eignen sich für was? Wann rentieren sich teurere Topfpflan- zen und wann pflanzt man lieber wurzelnackte Ware? Wie geht das ohne Wurzelverkrümmungen zu produ- zieren? Motorsägenwartungskurs halbtägig, Wie schärfe ich meine Motorsäge richtig? Wie reinige warte ich sie richtig? Auch ein Schwert braucht Pflege. Wie stelle ich den Vergaser ein? Motorsägengrundkurs Kosten: 60,- (das ist der Einzige, der was kostet), 2- tägig, Von Fälltechniken, hilfreichem Zusatzwerkzeug, Sicherheit und Ergonomie… Starkholzkurs eintägig, Fällung von (über-)starken Bäumen ab 1,5 fm aufwärts., spezielle Techniken, spezielle Hilfsmittel Wertastungskurs halbtägig, wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Geräte? Auf was achten? Kulturpflege halbtägig, wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Geräte? Auf was achten? Jugendpflege halbtägig, wann ist der richtige Zeitpunkt? Welche Geräte? Auf was achten? Wo findet man die? www.aelf-na.bayern.de Wald und Forstwirtschaft Waldbesitzer Fortbildungskurse mit dem professionellen Waldarbeiter. Die werden laufend immer wieder ergänzt, erneuert, Neues eingestellt. Es rentiert sich also wenn man alle ein, zwei Monate mal reinschaut, was sich wieder getan hat. Anmeldung erfolgt inzwischen AUSSCHLIESSLICH über das dort eingebettete Tool. Ich habe da keinen Einfluss mehr. Zusätzlich gibt es gelegentlich Waldbegänge zu verschiedenen Themen, von Wegebau über Naturverjüngung, Auszeichenübungen, Wie lege ich Rückegassen ein?, usw. Mit freundlichen Grüßen Michael Bartl Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten AmbergNeumarkt i.d.Opf. Hockermühlstraße 53 92224 Amberg ACHTUNG! Neue Telefonnummer Die alte wird demnächst deaktiviert. Telefon +49 9621 6024-3080 0174 / 34 68 088 Michael.Bartl@aelf-na.bayern.de www.aelf-na.bayern.de Vom Nutzen des Waldes - auch gegen Überschwemmungen Von den vielen Nutz- und Schutzfunktionen des Waldes wird ja immer viel geredet – meistens theoretisch. Was das praktisch nutzt (oder hätte nutzen können) haben wir (mal wieder) im Mai in Kastl ganz konkret erlebt. Fakt ist, dass: 1. Waldboden um ein Vielfaches mehr Wasser speichern kann als Acker- oder Grünlandboden. Seine Struktur ist um ein Vielfaches „fluffiger“ und er ist nicht so verdichtet. 2. Wald – wenn es dann doch mal zu Oberflächenabfluss kommen sollte - die Fließgeschwindigkeit massiv reduziert und damit Hochwasserspitzen oft um das entscheidende Maß bricht. Es ist nämlich so, dass im Wald häufig so Dinger rumstehen (man nennt sie „Bäume“ und „Sträucher“) die wie ein Sieb wirken, um das das Wasser erst einmal herumfließen muss, die mit ihren Wurzeln das Erdreich festhalten (und sich selber im Erdreich festhalten). Dann liegt da oft auch noch so Zeug wie Äste herum, die mitgespült werden, sich aber bald zwischen Bäumen und Sträuchern verkeilen und so wieder als Fließhindernis wirken. Das kann man wissen (wenn man es denn will) aber meist ist ja eitel Sonnenschein und die Gefahr ist schnell vergessen. Ist dann die Gefahr nach vielen Jahren wieder mal im Anmarsch, ist es zu spät für Vorsorge. Aber das ist ja meistens so mit Gefahren. Wer denkt sich schon, dass Regen der bei Hirschricht, Riedlhof oder Leinhof fällt durch den Marktplatz von Kastl durchwollen könnte? Denn so groß ist das WasserEinzugsgebiet! Da kommen dann schon ein paar Hektar `zamm! Und jetzt hatten wir noch Glück: Das war kein warmer Regen in Schnee auf gefrorenem Boden oder kein Wolkenbruch nach ellenlanger Trockenheit der auf nicht aufnahmefähige Böden getroffen ist. Das hätte noch ganz anders ausgehen können! Und das wird es auch irgendwann in der Zukunft. Dann hat man in den Tälern – weil der Boden ja so schon gut und eben ist – den Wald gerodet und Landwirtschaft drauf gemacht und dann noch Gräben gezogen oder unterstützt, dass die Wiesen nicht gar so nass sind und das Wasser besser abfließen kann. Und dann wundern wir uns auch noch, dass es genau das tut! Genauso, wie man Geld in die Landesverteidigung oder Katastrophenschutz statt in Kindergärten und Altenheime steckt und hofft, dass man es nie braucht, genauso müssen wir Flächen in Hochwasserschutz (= bewaldete Polderflächen) investieren, statt in Maisacker und Hochleistungswiesen und hoffen, dass das ausreichen wird um Hochwässer zu vermeiden. Den wahren Wert solcher Maßnahmen erkennt man erst, wenn man sie nicht trifft! Als Obama noch Präsident der Vereinigten Staaten war sagte er einmal: „Was ist teurer als Bildung? Keine Bildung!“ So ist das mit Zukunftsvorsorge auch. Wenn und solange alles gut geht, werden die Menschen dann mit der Zeit wieder leichtsinnig. Als der alt Kreuzermüllner in Allersburg noch gelebt
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