Schweppermannsbote September 2021

25 Schweppermannsbote Sonstiges Zum Abschluss ging es in den Lagerkeller, der sich unter dem Gewächshaus befindet. Der zweistöckige Keller ist mit einer rein mechanischen Lüftungsanlage ausgestattet, d. h. die kalte Luft kommt über Öffnungsklappen in den Raum und die war- me Luft zieht über höher gelegene Schächte wieder ab, war früher ein Musterbeispiel für Gemüse- und Obstlagerung. Viele handgebaute Lagerregale, Kisten für Kartoffeln usw. zeigten uns auf, wie früher heimische Ware über den Winter der Versorgung gedient haben. Mit so viel Enthusiasmus einen Garten mit Heimbewohner zu bewirtschaften ist faszinierend, werden doch 63 Prozent des Gemüses und 78 Prozent des Obstes aus dem Ausland impor- tiert. Im bestehenden Hofladen kann man das selbst erzeugte Ge- müse und verschiedene Gemüsepflanzen kaufen. Ergänzt wird der Verkauf durch Gemüse aus dem fränkischen Knob- lauchsland, Brot aus der Bäckerei der Regens-Wagner- Einrichtung, Käse der Biokäserei Wohlfahrt und verschiede- nen anderen Spezialitäten z. B. Liköre und Kekse. Die Kommentare der Teilnehmer „Das werde ich bei Mehltau auch anwenden“ oder „Oh Gott, wie viele Gurken hängen da an den Pflanzen“ zeigten auf, wie beeindruckend der Besuch war. Mit dem Kochbuch „Streuobst – Vielfalt – Beiss rein“ des Vereins bedankte sich 2. Vorsitzende Gabi Bleisteiner für die informative Führung. So sieht der entgeizte Stumpen bei Tomaten aus Im Gewächshaus zwischen Tomaten und Gurken Lohnsteuerhilfe Bayern Spende im Katastrophenfall: schnell, effektiv und steuerlich absetzbar Die extremen Unwetter der vergangenen Wochen im Westen und Süden riefen hunderte Helfer auf den Plan. Freiwillige kamen extra angereist, um die von der Naturkatastrophe ge- schädigte Bevölkerung vor Ort bei den Aufräumarbeiten zu unterstützen. Deutschland steht füreinander ein. Die Notlei- denden haben oftmals ihr komplettes Hab und Gut verloren. Ihre Autos wurden weggeschwemmt und sind unbrauchbar, ihre Häuser durch die Flut unbewohnbar geworden und den Geschäftsbesitzern ist die Existenzgrundlage auch noch da- von geschwommen. Sie stehen vor dem Nichts. Aber nicht nur die Not, auch die Hilfsbereitschaft ist groß. Viele möchten gerne helfen und haben Kleidung, Spielsachen und Möbel vorbeigebracht. Die Menge an Sachspenden war überragend und es kam mehr zusammen, als die Hilfsorgani- sationen vor Ort abnehmen konnten. Mehrere Hilfsorganisati- onen haben daher inzwischen darum gebeten, von Sachspen- den abzusehen, da sie zu wenig Lagermöglichkeiten vor Ort haben. Zudem binden die Sortierung und Verwaltung zeitlich zu viele Personen, die derzeit für dringendere Aufgaben benö- tigt werden. Auch der Aufwand, eine Spendenbescheinigung für Sachspenden auszustellen, ist zu hoch. Sinnvoll helfen mit Geldspenden Wer den Hochwasseropfern helfen möchte, kann mit einer Geldspende mehr bewirken. Es ist für die Hilfsorganisationen wesentlich leichter, mit dem Geld die notwendigen Lebens- mittel, Trinkwasser, Hygieneartikel, Windeln, Medikamente und andere dringend benötigte Dinge zu beschaffen. Um die- se Soforthilfe zu leisten, sind die Hilfsorganisationen vor Ort dringend auf Spenden angewiesen. Das kann schnell und un- bürokratisch vorgenommen werden. So erhalten die Men- schen, die in den Fluten ihr Zuhause verloren haben, ein we- nig Hoffnung und eine kleine Perspektive. Spenden bringt Steuernachlass Eine Spende h ilft nicht nur den Notleidenden, sondern hat einen positiven Nebeneffekt: Sie bringt dem Mildtätigen eine Steuerersparnis. Die Spende wird im Rahmen der Einkom- mensteuererklärung steuerlich als Sonderausgaben anerkannt. Somit reduziert sich die Steuerlast. In welcher Höhe Spenden vom Finanzamt anerkannt werden, hängt vom Einkommen ab. Bis zu zwanzig Prozent der gesamten Einkünfte können steuerbegünstigt gespendet werden. Wahl der Hilfsorganisation Voraussetzung ist, dass der Spendenempfänger eine aner- kannte gemeinnützige Organisation, wie das DRK, die DLRG oder das THW ist. Hier hilft die Seite des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe weiter. Sie hat die anerkannten Hilfsorganisationen und Zusammenschlüsse von Hilfsorganisationen, wie z. B. die „Aktion Deutschland hilft“,

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