23 der Vereinssatzung vorgeschlagen, die auch mehrheitlich durch die Mitglieder angenommen wurden. Neben einigen eher redaktionellen oder technischen Änderungen ist die einschneidendste Satzungsanpassung die Veränderung des Geschäftsjahres. Dieses ist zukünftig deckungsgleich mit dem Kalenderjahr und somit nun hinsichtlich einiger Abrechnungsvorgänge einfacher zu verwalten. Zum Abschluss der Versammlung bedankte sich der Vorstand mit einem Blumenstrauß und einem Geschenk noch besonders bei der ausgeschiedenen Schatzmeisterin Frau Stephanie Hey für 5 Jahre aufopferungsvolle Arbeit im Dienst des Fördervereins. Der große Käferirrtum Dieses Jahr kam es häufig vor, dass Leute zwar ihren Käferbefall aufgearbeitet haben, das Stammholz sogar mehr oder minder zügig abgefahren wurde, aber das Brennholz oder / und der Hackschnitzelhaufen noch ewig direkt am oder im Wald herumgelegen sind. Ähnliches gab es beim regulären Wintereinschlag zu beobachten. Das ist ungefähr so, wie wenn man die brennende Scheune löscht, aber die Glut mit der Schaufel direkt auf die Strohballen neben der Scheune schippt und dann denkt: „Guat hab i g`löscht! Etz kann nix mer passiern. I hob mei Schuldigkeit getan“ Deshalb ganz klare Aussage: Die Aufarbeitung beeindruckt den Borkenkäfer überhaupt nicht! Dem ist auch völlig egal, ob das Sägeholz, Papierholz oder Brennholz ist, das da neben dem Wald lagert, solange es noch einigermaßen frisch ist. Da geht er rein, bzw. macht seine Brut fertig und schwärmt wieder aus. Die einzige Möglichkeiten, den Käfer wegzubekommen sind: Rechtzeitige (!!!) Abfuhr – entweder zum Käufer oder auf einen Lagerplatz weit außerhalb des Waldes. Optimal sind 500m aber selbst 200 oder gar 100m helfen schon deutlich mehr als 5m. Entrindung (und ggf. Verbrennen der Rinde) Häckseln oder mulchen des Kronenmaterials Die klassische Ausrede ist: „Ja mei, des Sägewerk holt`s einfach ned ob! G`sagt hab i des dene scho a boa mol und da Häcksla, der hod glei g`sagt dassa erscht in 3 Monad kummt, der hat gmoant, dass es für de Hackschnitzl eh bessa is, wenns zerscht amol a wenig abdricka.“ Das ist alles verständlich, beeindruckt den Käfer aber kein bisschen. Manchmal genügt „freundlich sagen“ nicht, manchmal muss man säumigen Käufern auch Konsequenzen ankündigen und notfalls spüren lassen. Was helfen mir ein paar Prozent weniger Holzfeuchte in den Hackschnitzeln, wenn hinten dran der Käfer die nächsten 50 Bäume packt? Also, was kann man machen? 1. Holz nur an solche Kunden verkaufen, die zuverlässig ihre Abholzusagen einhalten. Wenn das ein Käufer nicht tut, kann man klar kommunizieren: „Entweder ist das Holz (z.B.) Ende dieser Woche weg, ansonsten braucht ihr es gar nicht mehr holen, weil ich es dann anderweitig an zuverlässigere Kunden verkaufe.“ der Polizeihochschule Kastl. Dies war eine Aktion des Fördervereins gemeinsam mit dem Schulelternbeirat der Grundschule Kastl. Im Vorfeld der Veranstaltung mussten die Organisatoren im Rahmen der Vorbereitung und Durchführung des Kaffee- und Kuchenstandes viele interaktive Abstimmungen zwischen den einzelnen Vorstandsmitgliedern und den anderen an der Organisation beteiligten Personen aufbringen, aber der Erfolg der Veranstaltung hat die Mühen gelohnt: es sind dem Förderverein letztlich mehr als eintausend Euro zugeflossen. Der Vorsitzende bedankt sich für die Unterstützung durch die zahlreichen Kuchenspenden sowie durch die Helfer bei der Kaffee- und Kuchenausgabe herzlichst. Diese finanzielle Unterstützung und zahlreiche weitere Spenden haben dazu beigetragen, dass der Förderverein im abgelaufenen Geschäftsjahr auch ein sehr positives Finanzjahr verzeichnen kann. Es standen genug Finanzmittel zur Verfügung, um zahlreiche Wünsche der Kinder und des Personals durch Sachspenden von Spielzeug und sonstiger Unterstützung zu erfüllen. Auch für das neue Jahr ist die Wunschliste der Kita schon gefüllt, sodass der Förderverein sicherlich wieder etliche Male mit Sachspenden unterstützen wird. Insbesondere sind Anschaffungen für den Garten angedacht, deren Finanzierung ohne die Spenden des Fördervereins kaum machbar ist. Daher sind dem Förderverein weitere Spenden durch Privatpersonen oder Firmen äußerst willkommen. Auch neue Mitglieder sind sehr gerne gesehen. Turnusgemäß standen auf der Mitgliederversammlung auch wieder Vorstandswahlen an. Die Wahlleitung übernahm Frau Monika Breunig als 3. Bürgermeisterin und Vereinsmitglied. In Ihren Ämtern bestätigt wurden der 1. Vorsitzende, Dr. Michael Anheuser, die 2. Vorsitzende, Frau Birgit Wiesend, sowie die Beisitzerin Frau Erna Braun. Neu gewählt wurden als Schatzmeister Herr Peter Apel, als Schriftführerin Frau Elisabeth Weidel sowie als Beisitzerin Frau Maria Steger. In einem weiteren Tagesordnungspunkt wurden auch die beiden Kassenprüfer Frau Tanja Fromm und Herr Jürgen Rubenbauer erneut durch die Mitgliederversammlung gewählt. Alle gewählten Personen haben die Wahl angenommen, sodass der Förderverein über einen vollständigen und handlungsfähigen Vorstand verfügt. Unabhängig davon sind Interessierte, die sich in die Arbeit des Vorstands integrieren möchten, gerne gesehen und können sich bei einem der Vorstandsmitglieder melden. Da sich seit der Gründung des Fördervereins im Jahr 2012 einige Rahmenbedingungen für die Vorstandstätigkeit verändert haben, wurden durch den Vorstand einige Anpassungen v.l.n.r.: Maria Steger, Monika Breunig, Peter Apel, Elisabeth Weidel, Erna Braun, Birgit Wiesend, Jürgen Rubenbauer, Dr. Michael Anheuser, Stephanie Hey (es fehlt Tanja Fromm) Forstrevier Kastl
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