Schweppermannsbote März 2024

9 soll. Schweppermann wurde vermutlich 1255 geboren und war ein Amtsbote der Grafen von Hirschberg-Beilngries und hatte unter dem Burggrafen von Nürnberg einen großen Förderer, da auch seine Frau aus dem Fränkischen stammte, er ein begnadeter Heerführer wurde und eigentlich auf Schloss Grünsberg bei Altdorf gelebt hat, aber in der Klosterkirche Kastl begraben ist. Mit der Schweppermannsburg in Pfaffenhofen hat der Schweppermann nichts zu tun, lediglich einer seiner Söhne lebte auf dieser Burg. Nachdem die Gebeine des Schweppermanns in Kastl ihre letzte Ruhestätte gefunden haben, war man auch in Kastl der Meinung, dass das Schweppermannsspiel nach Kastl gehört und Heimatforscher Georg Wiedenbauer verfasste 1938 das erste Spiel. Dieses Spiel wurde aber aufgrund der Kriegsjahre nie aufgeführt. Dr. H. Schauwecker, ein Heimatdichter, diente es als Vorlage für das eigentliche Schweppermannsspiel, das dann 1953 in der Kastler Klosterburg uraufgeführt wurde. Die Spiele wurden 1956, 1960, 1973, 1988, 1998, 2003, 2008 und 2013 aufgeführt und auch technisch und personell verbessert. Jeder neue Regisseur hatte neue Ideen und das Schweppermannsspiel wurde von Mal zu Mal größer. Auch die Kostüme und z.B. die Ausrüstungsgegenstände wurden verbessert. Schmunzelnd erzählte Hermann Römer vom Waffenschmied, dem verstorbenen Sepp Mosner, der Schwerter, Schilde und Hellebarden so massiv gebaut hatte, dass die etwas schmächtigeren Spieler ganz schön was zum Schleppen hatten. Das Schweppermannsspiel in Kastl feiert also sein 70. Jubiläum und auch er ist gespannt, wie es weitergehen wird. Mit der Abschaffung wird künftig der enorme Aufwand der Eltern und der Verwaltung für eine regelmäßige, jährliche Neubeantragung oder Verlängerung eines Kinderreisepasses vermieden. Informationen zum Thema, ob das konkrete Reisezielland einen Kinderreisepass oder einen verlängerten/ aktualisierten Kinderreisepass als Ausweisdokument anerkennt, finden Sie auf der Internet-Seite des Auswärtigen Amtes, den Reise- und Sicherheitshinweisen (https:// www.auswaertiges-amt.de/de/ReiseUndSicherheit/reiseund-sicherheitshinweise). Bitte beachten Sie: Die Fertigstellung eines Personalausweises umfasst einen Zeitraum von ca. drei bis vier Wochen. Die Fertigstellung eines Reisepasses umfasst einen Zeitraum von ca. vier bis sechs Wochen. Wir empfehlen daher rechtzeitig ein neues Ausweisdokument zu beantragen. Vielen Dank für Ihr Verständnis. Ihre Gemeindeverwaltung Europawahl 2024: Wahlhelfer gesucht! Im Jahr 2024 findet die Europawahl statt. Der Termin hierfür wurde schon festgelegt: Sonntag, der 09. Juni 2024 Für diesen Wahltag werden vom Markt Kastl wieder Wahlhelfer gesucht. Es ist erforderlich, dass eine große Anzahl von Freiwilligen für das Ehrenamt des Wahlhelfers gefunden wird. Als Wahlhelfer kann jeder tätig werden, der selbst im Markt Kastl wahlberechtigt ist. Wer Interesse hat und als Wahlhelfer ehrenamtlich tätig werden will, wendet sich direkt an den Markt Kastl. Wie geht es weiter mit den Kastler Fest- und Schweppermannsspielen? Diese Frage lockte zahlreiche Besucher in den Versammlungssaal der Polizeihochschule in der Kastler Klosterburg. Die Veranstaltung „Schweppermannsspiel im Spiegel der Zeit“ war Teil des Jubiläums 700 Jahre Kastler Marktrecht. Bürgermeister Stefan Braun begrüßte zahlreiche Interessierte, die schon einmal beim Schweppermannsspiel mitgewirkt haben im vollen Versammlungssaal der Klosterburg. Vor allem Hermann Römer als „Urgestein“ der Schweppermannsspiele und ehemaliger Ortsheimatpfleger, die Leitung der Polizeihochschule Markus Ixmeier und Marion Irlbacher, sowie Harry Meier, der aus den Filmen der Schweppermannsspiele von 1988 – 2013 eine Zusammenfassung erstellt hat. Auch dankte er Nadja Jarosch für ihre Vorbereitungen, damit die Versammlungsgäste auch kulinarisch versorgt wurden. Hermann Römer begann mit seinen Ausführungen im ehem. historischen Kapitelsaal des Klosters und teilte den staunenden Zuhörern mit, dass die eigentlichen Schweppermannsspiele in Lauterhofen vor dem Rathaus in den Jahren 1925, 1929 und 1933 aufgeführt wurden, weil der Hauptmann Schweppermann entweder aus Hillohe oder von Schloss Thierstein (Dietrichsstein), von dem es nur noch einige Mauerreste gibt, die aber beide bei Lauterhofen liegen, stammen

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