8 den Firma Rubenbauer aus Amberg am neu gebauten Stromverteiler am Friedhof in Utzenhofen zusammen, um das gesamte Bauprojekt zu erläutern, nachdem man bereits seit April mit den Bauarbeiten begonnen hat. Die Vertreter der Bayern Netz GmbH meinten, dass die Verlegung der Freileitung ein wichtiger Schritt in die Energiezukunft ist, denn ein modernes und flexibles Netz ist die beste Infrastruktur für den Strom aus erneuerbaren Energiequellen. Damit kann auch der Strom aus PV-Anlagen besser ins Netz eingespeist und die Energiegewinnung aus Gas oder Kohle reduziert werden. Wind und Sonne liefern leider nicht konstant Energie, deshalb müssen Energieflüsse intelligent über stabile zukunftsfähige Netze gesteuert werden. Denn eine Energiewende ist nur möglich, wenn Verteilernetze im Hoch, Mittel und Niederspannungsnetz funktionieren und systematisch ausgebaut werden. Bürgermeister Stefan Braun freute sich, dass die Freileitung von Utzenhofen nach Wolfersdorf abgebaut wird. Dies ist eine Verbesserung der Lebenssituation für die Menschen, die Tierwelt und die Natur. Wie Projektleiter Jürgen Hauer weiter erläuterte, erfolgt der Leitungsbau mit einer modernen sog. Spülbohrmaschine, die die Kabeldurchgänge unter der Umelsdorfer Straße und auch unter den Wolfersdorfer Bach bohren wird. Bei einem Besuch der Spülbohrmaschine, die derzeit einen Kabeldurchgang durch die GV- Straße Utzenhofen – Umelsdorf, Wolfersdorf bohrt, erläuterte der Maschinenführer Christian Bronnhuber von der Fa. WMZ aus Dillingen a.d. Donau die Funktion seines Gerätes. Man hat mit dem Bagger eine Wassergrube vor dem Straßenkörper angelegt in die regelmäßig Wasser eingelassen wird, damit das Bohrgestänge nicht überhitzt. Das Wasser wird in Tanks eines mitgeführten Lkws mit je 4000 l mitgeführt. Der Bohrbagger hat an seinem Bohrgestänge abwechselnd 3 Bohrköpfe. Zuerst kommt der sog. Pilotkopf zum Zug, der einen Funksender hat, damit die vorgegebene Bohrrichtung kontrolliert werden kann. Dann kommen 2 Bohrköpfe mit verschiedenen Größen zum Einsatz, die den Kabeldurchlass in stundenlangem Einsatz bohren ehe zum Schluss ein Schutzrohr durchgeschoben wird, durch das dann die neuen Kabel kommen. Nach Abschluss der Bohrarbeiten verlegt dann die Fa. Rubenbauer die neuen Stromkabel in herkömmlicher Weise. Aufruf zur Ausweitung des WARN-SMS-Dienstes des Marktes Kastl Der freiwillige Warn-SMS-Dienst des Marktes Kastl, der auf öffentlichen Warndiensten und bewährten Erfahrungswerten basiert, wird erweitert: Neben dem Hainthal und dem Marktplatz umfasst er künftig das gesamte offizielle Überschwemmungsgebiet von Kastl. Alle Bewohnerinnen und Bewohner des Kastler Überschwemmungsgebiets sind eingeladen, sich bei Bedarf per EMail unter buergerbuero@kastl.de anzumelden. Bitte geben Sie dabei Ihren Namen, Ihre Anschrift und eine erreichbare Telefonnummer (mobil oder Festnetz) an. Denken Sie daran, eventuelle Änderungen Ihrer Kontaktdaten zeitnah mitzuteilen. Es werden verschieden Alarmgruppen erstellt, die im Warnfall kontaktiert werden. Einen Überblick über das festgesetzte Überschwemmungsgebiet finden Sie unter www.geoportal.bayern.de/Bayernatlas. Da dieser Schweppermannsbote alle Bürgerinnen und Bürger von Kastl erreicht, bitten wir Sie auch, betroffene Vermieter, Hauseigentümer oder ähnliche über diese Anmeldemöglichkeit zu informieren.
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