Schweppermannsbote September 2025

21 Ehrungen als Höhepunkt – Menschen im Mittelpunkt Ein bewegender Höhepunkt der Feier war die Ehrung verdienter Mitglieder. Diözesanvorsitzender Hans Hasmüller würdigte drei Persönlichkeiten, die das Kolpingwerk durch jahrzehntelanges Wirken geprägt haben: Theresia Otterbein – die leise Kraft im Hintergrund „Ohne sie wäre vieles nicht möglich“, so Hasmüller. Theresia Otterbein wurde für ihr stilles, aber kraftvolles Engagement ausgezeichnet. Sie steht selten im Rampenlicht, ist aber stets zur Stelle – verantwortungsvoll, tatkräftig und mit echtem Kolping-Herz. Ihre Vielseitigkeit und Verlässlichkeit machen sie zu einer tragenden Säule der Kolpingfamilie Kastl. Für ihren unermüdlichen Einsatz wurde sie mit der Dankurkunde des Kolpingwerkes Diözesanverband Eichstätt ausgezeichnet. Gernot Meier – das Gesicht der Kolpingfamilie Kastl Seit 23 Jahren ist Gernot Meier Vorsitzender der Kolpingfamilie Kastl – ein Amt, das er mit großer Hingabe, Kreativität und Herzblut ausfüllt. Bereits in seiner Jugend war er in der Kolping-Diözesanjugend aktiv. Seine langjährige Führung hat die Kolpingfamilie entscheidend mitgeprägt. In der Laudatio heißt es: „Ein Mann, der nicht nur führt, sondern begeistert und verbindet.“ Auch er wurde mit der Dankurkunde des Diözesanverbandes geehrt. Georg „Schorsch“ Dürr – gelebte Treue und verlässlicher Rückhalt Die höchste Anerkennung des Tages galt Georg Dürr. „Wenn wir über Treue, Verlässlichkeit und kontinuierliches Engagement sprechen, dann sprechen wir über Schorsch“, betonte Hans Hasmüller. Seit über 45 Jahren ist er aktiver Kolpingbruder, sowohl in Kastl als auch im Bezirksverband. Sein unermüdliches Wirken wurde mit der Urkunde und Ehrennadel des Kolping-Bundesverbandes gewürdigt – als Zeichen tief empfundener Dankbarkeit. Darüber hinaus überraschte Bezirksvorsitzender Peter Nießlbeck mit einer besonderen Auszeichnung: Georg Dürr wurde zum Ehrenvorsitzenden des Kolping-Bezirksverbandes Neumarkt ernannt – ein Moment voller Wertschätzung und großer Rührung. Langjährige Mitgliedschaft – ein Band der Verbundenheit Im Anschluss ehrte Gernot Meier folgende langjährige Mitglieder:  Maria Dürr – 40 Jahre Mitgliedschaft  Birgit Fichtelscherer, Natascha Wisgickl, Bettina Bösl und Manuel Schrödl – jeweils 25 Jahre Diese Ehrungen stehen stellvertretend für viele Jahre treuer Verbundenheit und aktiven Mitgestaltens. Ein Blick zurück – mit Zuversicht nach vorn Den Abschluss bildete eine PowerPoint-Präsentation, zusammengestellt von Gernot Meier, Hans Wiesner und Georg Dürr, die einen reich bebilderten Rückblick auf 125 Jahre Kolpingfamilie Kastl bot. Bei Kaffee und Kuchen klang der Festtag in gemütlicher Atmosphäre aus – begleitet von viel Dankbarkeit, Stolz und einem Blick voller Zuversicht in die Zukunft. Ehre für jahrzehntelanges Engagement: Georg Dürr zum Ehrenvorsitzenden des KolpingBezirksverbandes Neumarkt ernannt Im festlichen Rahmen der Jubiläumsfeier der Kolpingfamilie Kastl wurde eine besondere Ehrung ausgesprochen: Georg Dürr, vielen liebevoll als „Schorsch“ bekannt, wurde vom Bezirksvorsitzenden Peter Nießlbeck für sein jahrzehntelanges, unermüdliches Engagement im Kolpingwerk zum Ehrenvorsitzenden des Bezirksverbandes Neumarkt ernannt. Zuvor war er bereits vom Kolping-Bundesverband mit dem Ehrenzeichen der Kolpingsfamilien im Kolpingwerk Deutschland ausgezeichnet worden – überreicht durch den Diözesanvorsitzenden Hans Hasmüller. In seiner Laudatio würdigte Nießlbeck Dürrs vielfältige Verdienste: „Lieber Schorsch, Du hast dein Wirken stets in den Dienst der Sache gestellt – nie laut, nie fordernd, aber immer verlässlich, klar und mit dem Blick auf das, was wirklich zählt: Gemeinschaft, Glaube, Verantwortung.“ Dürr war über 45 Jahre eine prägende Figur im Bezirksverband. Bereits in jungen Jahren leitete er als Jugendleiter Gruppen und rief einen Bezirksjugendchor ins Leben, der bei vielen Anlässen für musikalische Höhepunkte sorgte und das Gemeinschaftsgefühl stärkte. Später wirkte er als Stellvertreter bereits bei früheren Bezirksvorsitzenden Sepp Meier und auch bei Peter Nießlbeck. Nachfolgend übernahm er schließlich selbst den Vorsitz, den er bis im Frühjahr dieses Jahres innehatte. In seiner Amtszeit organisierte er inspirierende Bildungs- und Begegnungsfahrten nach Rom, Assisi, Santiago de Compostela, Flüeli und Köln – Höhepunkte im Jahresprogramm des Verbandes.

RkJQdWJsaXNoZXIy MjYwMDQ=