27 Eine Anmeldung zum Treffen ist nicht erforderlich. Die Nachmittage sind unterschiedlich gestaltet, z. B. mit meditativen Elementen, Texten zum Zuhören oder kleinen Bastelideen. Auf Wunsch ist auch eine Einzelbegleitung möglich. Wer sich für eine ehrenamtliche Mitarbeit interessiert, erfährt im Pfarrbüro weitere Details (kastl@bistum-eichstaett.de). Die nächste Termine für das Trauercafé sind: Mittwoch, 7. Januar und Mittwoch, 4. Februar. "Letzter-Hilfe-Kurs" in Kastl Nicht wenige Menschen machen einen „Erste-Hilfe-Kurs“, um bei einem Unfall oder Katastrophe gerüstet zu sein. Mitte Oktober veranstaltete das Kastler Trauercafé „Ausblick“, der Frauenbund und der hiesige Krankenpflegeverein in Zusammenarbeit mit dem Hospizverein Amberg einen sog. „LetzteHilfe-Kurs“. Rund dreißig Teilnehmende hörten interessiert den Referenten des Abends, Frau Andrea Ulrich-Prusch (Gesundheit- und Krankenpflegerin, Palliative-Care-Fachkraft) und GeorgFranz Fröhler (Trauer- und Hospizbegleiter,) zu, die wertvolle Tipps aus ihrem reichen Erfahrungsschatz gaben. Bei dem dreistündigen Kurs wurde über die Normalität des Sterbens als Teil unseres Lebens gesprochen. Außerdem vermittelte er Einblicke in Sterbe- und Trauerprozesse. Auch Sterbebegleitung ist keine Wissenschaft, sondern praktizierte Mitmenschlichkeit, bei der vor allem Nähe und Zuwendung gefordert ist. Die Referenten zeigten anhand von praktischen Beispielen auf, wie mit einfachen Handgriffen Pflegende die Lebensqualität ihrer kranken Angehörigen verbessern können. Von besonderem Interesse waren bei einem Großteil der Zuhörer Inhalte zur Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Mit zahlreichen Informationen, aber auch berührenden Augenblicken, klang die dreistündige „Letzte Hilfe“-
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