29 Eine intensive Diskussion vorrangig zu bildungspolitischen Themen musste dann abrupt beendet werden, da bereits die nächste Besuchergruppe vor dem Plenarsaal wartete. Anschließend waren dann etwa 2 Stunden Zeit zur „Freien Verfügung“. Nahezu alle Mitreisenden nutzten die Gelegenheit von unserem Parkplatz hinter der Oper einen der vielen Weihnachtsmärkte rund um den Marienplatz zu besuchen. Wie geplant endete der Tagesausflug an den ursprünglichen Abfahrtsorten am frühen Abend. Ein herzliches Dankeschön wurde dem Busfahrer Andreas Lindner mit einem kleinen Präsent übergeben. Schließlich war er es, der den gesamten Tag für eine angenehme und gute Fahrt gesorgt hatte. Herbstversammlung des Gartenbauvereins: Ein kurzweiliger Abend zwischen Tradition und Vereinsalltag Zu einer gut besuchten und thematisch vielseitigen Herbstversammlung begrüßte die 1. Vorsitzende, Frau Bleisteiner, am 16. Oktober zur Herbstversammlung 49 Mitglieder im Gasthaus Forsthof. Neben einem spannenden Blick in die regionale Geschichte stand die Prämierung der „Schwersten Zwiebel“ sowie ein Ausblick auf kommende Vereinsaktivitäten im Mittelpunkt. Zeitreise in den Physikatsbezirk Kastl. Ein besonderes Highlight des Abends war der Vortrag von Herrn Rudi Bayerl, dem 2. Kreisheimatpfleger aus Neumarkt. Er sprang kurzfristig für den erkrankten Referenten, Dr. Franz Präger, Verein für Gartenbau und Landespflege München gelebt hat. So konnte er bereits am Autobahnende auf das Fröttmaninger Kircherl hinweisen. Die Heilig-Kreuz-Kirche ist Münchens älteste Kirche: Schon vor 815 entstand das romanische Gotteshaus. Etwas verborgen liegt diese nur von den wenigsten Besuchern Münchens aufgesuchte Kirche hinter einem Schuttberg auf der Höhe der bekannten und nicht zu übersehenden Allianz Arena. Weshalb und seit wann die eisernen Gitter vor dem Hauptgebäude der Ludwig-Maximilians-Universität angebracht sind, konnte er ebenso erklären wie die „vier heiligen drei Könige“ vor der Staatsbibliothek heißen. Am ebenfalls in der Ludwigstraße gelegenen Stadtpalais der späteren Kaiserin Sissi musste dann nach einer Reihe von Beschreibungen zu den einzelnen Baudenkmälern und Plätzen am Ende der Straße eine Kehrtwende vor der Feldherrnhalle vollzogen werden. Erläuterungen zur Architektur und Geschichte folgten dabei ebenso wie die Antwort auf die Frage, woher der Name „Drückebergergasserl“ kommt. Das geschichtsträchtige Café Tambosi, reihte sich in die Beschreibung der weiteren Sehenswürdigkeiten dazu ein wie das Prinz Carl Palais, das als Festung gesicherte Generalkonsulat von Amerika, das Haus der Kunst und die am Altstadtring gelegene Staatskanzlei. Erläuterungen gab es dann zur Entstehung des Altstadtrings und nach dem Abbiegen in die Maximilianstraße zu den dort vorhandenen Sehenswürdigkeiten mit dem Blick auf das eigentliche Ziel, dem Maximilianeum. Da die Fahrt nach München ohne längere Staus auf der Autobahn etwas zu früher als geplant vor dem Landtag endete, musste nach den eher an die sonst in Flughafen Terminals erinnernden Sicherheitskontrollen noch etwas Zeit in einem für Besucher neu gestalteten Warteraum verbracht werden. Die Mitreisenden wurden dann nach der Begrüßung durch die Mitarbeiterin des Besucherdienstes in der Landtagsgaststätte mit einem bayerischen 3-Gänge Menü belohnt- Frisch gestärkt konnten sich dann die Besucher bei einem didaktisch gut gestalteten Film über die insgesamt im Landtag anfallenden Aufgaben und Tätigkeiten informieren. Bei der anschließenden Führung durch die repräsentativen Räume des Landtags wurden diese von einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes ausführlich erklärt. Auch ein Blick auf das Panorama von München gehörte dabei zum Programm. Nach kurzen Eingangs-Statements über ihre politischen Schwerpunkte standen die Abgeordneten Nicole Bäumler (SPD) und Dr. Harald Schwarz (CSU) den Teilnehmern zur Beantwortung ihrer Fragen zur Verfügung. Der Bogen der Themen spannte sich dabei von lokalen Problemen im Pflegebereich, Problemen zur Behebung des Arbeitskräftemangels und der damit zusammenhängenden Schwierigkeit bei der Anerkennung ausländischer Examina insbesondere bei Flüchtlingen bis hin zur teilweise nicht mehr nachvollziehbaren unterschiedlichen Entlohnung von Lehrkräften der verschiedenen Schularten.
RkJQdWJsaXNoZXIy MjYwMDQ=