Schweppermannsbote Juni 2026

33 Eine Lesung am Sonntag ist immer aus dem Alten Testament. Das heißt, die Bibel wird im vorderen Teil aufgeschlagen. Zur Zeit Jesu war das anders, denn es gab keine Bücher, wie wir sie jetzt nutzen. Die Menschen lasen aus Schriftrollen. Eine Ministrantin zeigte daraufhin eine solche Schriftrolle. Die Schriftrolle hat eine Schutzhülle aus Samt. Im Original besteht sie aus Pergament, aus der Haut von Schafen oder Ziegen. Normalerweise wird sie auch nicht mit bloßen Händen berührt, damit nichts beschädigt wird. Ein vorsichtiger Umgang ist deshalb wichtig, weil der Text heilig ist. Er erzählt davon, wie Gott das Volk Israel beschützt. Das Alte Testament ist auf Hebräisch geschrieben. Diese Sprache schreibt man von rechts nach links und die Buchstaben sehen anders als bei uns aus. Eine andere Ministrantin zeigte daraufhin ein weiteres kostbares Buch. Die Bibel! Es ist schon richtig gedruckt und in deutscher Sprache. Ein solches Buch ist ein echter Schatz. Es ist aber nicht wichtig, wie groß, wie alt oder wie wertvoll eine Bibelausgabe ist, entscheidend ist, dass wir täglich darin lesen. Beim Hinausgehen bekam jeder Gottesdienstbesucher ein Buch mit dem Neuen Testament überreicht. Man kann sich darin wichtige Sätze unterstreichen oder markieren. Man wird bald feststellen, dass Gott jeden persönlich in der Bibel etwas mitteilen möchte. Das Neue Testament wurde als Taschenbuch und als großes Buch als Geschenk vom Pfarrverband vorbereitet. Musikalisch wurde der Gottesdienst von der Gruppe Spontan mit rhythmischen Liedern umrahmt. Pfarrei Kastl bietet Fastensuppe zum Mitnehmen an Nach dem Sonntagsgottesdienst hat der Pfarrgemeinderat der Pfarrei Kastl Fastensuppe zum Mitnehmen angeboten. Es gab fünf verschiedene Angebote. Linseneintopf, Gulaschsuppe Gemüsesuppe und zwei verschiedene Arten von Kartoffelsuppe. Die Suppen wurden in großen Gläsern eingekocht. Die Gottesdienstbesucher nahmen das Angebot der Fastensuppe sehr gerne an. Es wurden über 35 Gläser an die Frau bzw. Mann gebracht. Der Erlös wird an die Misereor Kollekte gespendet. Palmsonntag in der Pfarrei Kastl Wegen des schlechten Wetters am Morgen des Palmsonntags fand die Weihe der Palmzweige in der Klosterkirche Sankt Petrus statt. Hinten am Eingang der Kirche wurden die Palmbuschen und Zeige von Pfarrvikar Rajesh Yeruva gesegnet und das Evangelium vom Einzug Jesu in Jerusalem verkündet. Da die Klosterkirche sehr groß ist, konnte sogar eine kleine Prozession stattfinden. Danach feierte man den Gottesdienst, in diesem wurde das Evangelium nach Matthäus, die Leidensgeschichte Jesu, zum Beginn der Karwoche im Dialog von drei Personen vorgetragen. Fünf Frauen der Pfarrei haben sich die Mühe gemacht und über 180 Palmbuschen gebunden, der Erlös kommt den Ministranten und dem Kinderprojekt von Pfarrvikar Rajesh Yeruva in Indien zugute. Ebenfalls hat der Frauenbund Ostereier angeboten, hier wird der Erlös an die Misereor Kollekte gespendet. Feier der Kar- und Ostertage in der Pfarrei Kastl Am Gründonnerstag wurde die Heilige Messe vom letzten Abendmahl in der Klosterkirche gefeiert. Im Anschluss fand am Heiligen Grab eine gestaltete Anbetung mit meditativen Texten und Gesängen statt, die vom Pfarrgemeinderat gestaltet wurde. Der Karfreitag begann am Morgen am Fuße des Kalvarienberges, um den Kreuzweg zu beten. An der einzelnen Station wurde des Leidensweges Jesu gedacht, ebenfalls gab es auch Impulse für unser Leben der heutigen Zeit. Jeder, der zahlreichen Teilnehmer, erhielt ein kleines Kreuz, das man in der Hand halten konnte und dazu den bewusst den Texten folgen konnte. Der Abschluss des Kreuzweges war an der Kreuzi-

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