31 muss dann eben auch die Folge(koste)n tragen. „Wer das Maul nicht aufmacht, der muss den Geldbeutel aufmachen.“ Sagt der Volksmund so treffend. Das gilt auch hier. Egal ob jemand nun vorausschauend mit der Verjüngung anfangen will oder schon eine Kalamitätsfläche hat: Vater Staat bezuschusst Wiederaufforstungen, und das durchaus mit stattlichen Beträgen! Je nach Zuschlägen können da mehr als 3,- je Baum herausspringen. Damit ist in der Regel die Pflanze und auch die Pflanzung bezahlt – es verbleibt ein ggf. notwendiges Nachbessern, das Ausgrasen und ein Schutz gegen Wildschäden, wenn dieser nötig sein sollte. Wer da Näheres darüber wissen will, den berate ich gerne – wie immer kostenlos. Aber auch wer keinen Zuschuss nehmen will, bekommt von mir zu allen Themen rund um den Wald eine fachliche Meinung. Ob und wie viel jeder Waldbesitzer davon umsetzen will, bleibt seiner Entscheidung überlassen. Michael Bartl, Forstrevier Kastl Viele leuchtende Kinderaugen im Kindergarten in Kastl Der Förderverein „Freunde der Kita Kastl e.V.“ hat auch zum Ende des Jahres 2024 wieder für viele leuchtende Augen bei den Kindergartenkindern in der Kita Kastl gesorgt. Mithilfe der gesammelten und gespendeten Finanzmittel konnte der Verein wieder zahlreiche Spenden an den Kindergarten übergeben. Freunde der Kita Kastl e.V. (sehr aufwendig!) „Biologische“ Bekämpfung per Marder, Fuchs, Eule,… ist in Massenvermehrungsjahren nicht wirksam Baumarten wählen, die die Mäuse nicht (oder nur wenig) mögen, z.B. Birke, Aspe, Vogelbeere, Linde, Erle,…. Rüsselkäfer (vor allem Nadelholz – aber nicht nur) Gegenmaßnahmen: Vorbeugen durch Verjüngung unter Schirm solange der Altbestand noch steht Schutztauchung des Wurzelhalses mit Wachs Chemische Bekämpfung (Pflanzenschutzmittelgesetz beachten!) Rund um die Pflanze 50 cm Mineralboden freilegen (hilft nur teilweise) Größere Pflanzensortimente verwenden (verhindert Befall nicht, aber die Pflanzen haben trotz Befall eine höhere Überlebenschance Erle, Vogelbeere, Birke und Aspe werden in der Regel nicht befallen. Unkraut Gegenmaßnahmen: Vorbeugen durch Verjüngung unter Schirm solange der Altbestand noch steht Ausgrasen Ende Mai/Anfang Juni (und ggf. im Juli nochmal) Vorwald etablieren Bei Erstaufforstungen (Rot-)Klee einsäen, weil der das andere Unkraut unterdrückt, aber kaum die jungen Bäume schädigt. Spätfröste Gegenmaßnahmen: Vorbeugen durch Verjüngung unter Schirm solange der Altbestand noch steht Möglichst viele Schirmbäume stehen lassen Vorwald etablieren Spätfrostresistente Baumarten wählen, z.B. Erle, Vogelbeere, Aspe, Ahorn, Birke,… Sommertrocknis Gegenmaßnahmen: Vorbeugen durch Verjüngung unter Schirm solange der Altbestand noch steht Gießen Möglichst viele Schirmbäume stehen lassen Vorwald etablieren Merkspruch: GRAS – FROST – MAUS – AUS. Das sind Gefahren die alle auftreten können, aber nicht alle (in vollem Maß) auftreten müssen. Ich weiß nicht, ob es ihnen aufgefallen ist, aber all diese Widrigkeiten kann man vermeiden, wenn man eben keine Kahlflächen schafft, sondern unter Schirm verjüngt, bzw. rechtzeitig im Vorgriff damit anfängt, BEVOR der Käfer eines Tages zuschlägt. „Vorausschauend Wirtschaften“ nennt man das – das hat bisher noch selten geschadet, nicht nur im Wald nicht! Damit man aber problemlos vorausschauend und ohne Zaun solche kleinen Verjüngungswunder hinbekommt, ist ein waldverträglicher Wildbestand zwingende Voraussetzung. Wer sich vor dieser Generalaufgabe für alle Waldbesitzer drückt, Abb.: Bauen mit den XXL-Bausteinen
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