Schweppermannsbote Juni 2025

19 Die Kinder durften ihre eigenen Eierschachteln bemalen und gestalten. Mit bunten Farben, Glitzer und viel Fantasie entstanden wunderschöne Kunstwerke, die die Vorfreude auf das bevorstehende Fest noch steigerten. Am Ostersamstag wurden die bemalten Eierschachteln im Feuerwehrhaus versteckt, und die Kinder durften auf die Suche gehen. Ein weiterer erfreulicher Moment war die Entlassung von zwei Kindern in die Jugendfeuerwehr. Marlena Riehl und Sophia Popp haben in der Kinderfeuerwehr wertvolle Erfahrungen gesammelt und sind nun bereit für die nächsten Schritte in ihrer feuerwehrtechnischen Ausbildung. Wir danken den beiden für die schöne Zeit und wünschen ihnen viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg. Insgesamt zeigt die Arbeit der Kinderfeuerwehr Kastl, wie wichtig es ist, Kinder frühzeitig in die Welt der Feuerwehr einzuführen und sie in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Mit Spaß und Gemeinschaftsgefühl machen wir sie fit für die Herausforderungen von morgen. Die Jugendpflege… … wird im Privatwald gern mal vernachlässigt / vergessen, dass da (gelegentlich) doch auch was zu tun ist. Unter „Jugendpflege“ (JP) versteht der forstlich interessierte Mensch das Stadium nach der Kulturpflege (also ab ca. 1,5m Höhe) bis zur Jungdurchforstung (JD), also ca. 10m Höhe. MEISTENS gibt es da nur wenig (oder manchmal sogar gar nichts) zu tun. Dieses Wenige ist aber besonders wichtig! Dazu gehört  …der Zwieselschnitt mit einer handelsüblichen (auf Amboss schneidende) Gartenschere oder Astschere - sollte er auftreten. Man zwickt also so früh wie möglich den schwächeren Zweig eines Zwiesels (oder Steilastes) so tief wie möglich weg. Wenn der Stamm dadurch nicht ganz gerade erscheint, sondern ein „Eck“ hat macht das nichts, das verwächst sich in den nächsten 10 Jahren. Das kann man das ganze Jahr über machen, am besten aber kurz vor Laubaustrieb Forstrevier Kastl  … bei manchen Baumarten das Wertasten. Das ist „Kür“ aber nicht „Pflicht“, kann aber ungemein gewinnerhöhend sein, wenn es gut und rechtzeitig gemacht und vor allem auch dokumentiert worden ist. Es genügt ein Zettel im Waldordner für seine Nachfahren wo drauf steht in welchem Jahr wie viele Bäume auf der FlNr. XY bei welchem Brusthöhendurchmesser wie hoch geastet worden sind. Damit ist übrigens nicht gemeint mit dem Hackl an jedem Baum die Zweigerl bis in Reichweite runterhauen! Da macht man mehr kaputt als gut. Mit welchem Werkzeug wie genau und wie hoch asten, das würde an dieser Stelle zu weit führen. Hier nur der Hinweis, dass das Amt jedes Jahr spezielle Astungs-Lehrgänge durchführt. Da erfährt man alles Wesentliche und kann auch die Werkzeuge ausprobieren. Die klassischen Baumarten sind Lärche, Douglasie, Tanne, Kirsche, aber unter besonderen Umständen kann es sinnvoll sein auch Eiche, Ahorn, etc. wertzuasten. Zeitpunkt: Wie beim Zwieselschnitt.  …weiterhin die Zaunkontrolle oder Einzelschutz gegen fegende Rehböcke, bzw. schälendes / schlagendes Rotwild. Das kommt jetzt sehr auf den Einzelfall an: Lärchen oder Douglasien, teilweise auch Tannen und Kirschen fegt der Bock solange sie zwischen seine Hörndl hineinpassen. Ist außenrum dichte Buchen oder Fichtennaturverjüngung, Brombeerverhau oder Schlehengestrüpp, ist die Gefahr ziemlich gering. Bei Rotwild schaut die Sache schon anders aus, die schälen und fressen die Rinde teils bis zu 20cm Stammdurchmesser. Solange das nur einzelne sind, ist das nicht tragisch. Allerdings summiert sich das auf. Und wenn dann (fast) der ganze Bestand geschält ist, dann waren die Mühen der letzten 20 -30 Jahre für die Katz. Zeitpunkt: Monatlich  …die Mischwuchsregulierung. Das heißt, dass in Naturverjüngungen ja oft verschiedene Baumarten in unterschiedlichen Anteilen stehen, die zusätzlich noch unterschiedliche Wuchsgeschwindigkeiten haben. Das können auch nachträglich in einer Pflanzung von selber aufgegangene zusätzliche Bäume sein. Das muss grundsätzlich nicht schlecht sein. Das kommt halt immer drauf an, welches Ziel man mit dem Bestand hat. Wenn ich z.B. im Folgebestand 50% Tanne und 10% Lärche gepflanzt habe und 40% Buchennaturverjüngung erwarte, mir dann aber so viel Buche einfliegt und unverschämt schnell und dicht hochwächst, dass das ein Bestand mit 5%Tanne, 5% Lärche und 90% Buche zu werden droht, dann muss ich etwas dagegen unternehmen – UND ZWAR RECHTZEITIG! Und genau das passiert in der JP mit der Mischwuchsregulierung. Ich passe sozusagen das IST dem SOLL an, wenn es da Differenzen gibt, indem ich Bäume der zu häufigen Baumart dort entnehme, wo ich die Baumart, die zu wenig da ist, gezielt entlaste/fördere/ mehr Licht und Standraum zukommen lasse. Das kann man das

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