17 Die Veranstaltung begann mit einer Hl. Messe, zelebriert von Pfarrer Johannes Arweck, welche musikalisch vom Chor „Mixdur“ begleitet wurde. Im Mittelpunkt stand die Bedeutung des Johannesfestes, das sechs Monate vor Weihnachten begangen wird, sowie die Botschaft der Umkehr und Erneuerung, die Johannes in der Wüste verkündete. Nach der Hl. Messe wurde das traditionelle Johannisfeuer gesegnet und entzündet. Das Feuer symbolisiert die Gegenwart Gottes, Wärme und Licht – Elemente, die in der Bibel immer wieder im Zusammenhang mit Gottes Offenbarung erwähnt werden. Die FF Wolfsfeld hatte ein Feuer in einer Feuerschale vorbereitet, das für eine schöne Atmosphäre sorgte. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, sich am Feuer zu wärmen. Die Feuerwehr sorgte auch für das leibliche Wohl der Gäste. So blieben viele Besucher nach dem Gottesdienst sitzen, stärkten sich bei Gegrillten und konnten die festliche Stimmung genießen. Wir danken Pfarrer Johannes Arweck, allen Helfern der FF Wolfsfeld, dem Chor „Mixdur“ und allen Gästen für ihr Kommen. Das traditionelle Johannisfeuer am Dettnacher Berg war eine gelungene Veranstaltung für „Groß und Klein“ und wieder ein Erlebnis. Liebe Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, Als das Thema mit dem Klimawandel Anfang der 2000er Jahre aufkam war man sich international einig, den Temperaturanstieg auf ca. +1,5°C bis ins Jahr 2100 begrenzen zu wollen / müssen. Tatsächlich haben wir die 1,5° jetzt schon erreicht und man geht von +4°C bis 2100 aus. Man kann die Baumarten grob in 4 Gruppen einteilen: 1. Die heimischen Baumarten, die mit 1,5°C schon Probleme haben in unserer Region: die Fichte, teils schon die Kiefer 2. Die heimischen Baumarten, die mit 1,5°C noch keine Probleme haben, aber nicht mehr recht viel mehr aushalten z.B. Buche, Tanne, Bergahorn, (Douglasie) (drum wurden die bisher auch noch empfohlen, weil Forstrevier Kastl man eben glaubte / hoffte den Anstieg bis hierher und nicht weiter begrenzen zu können) 3. Die heimischen Baumarten, die auch noch mehr als +1,5°C aushalten z.B. Stiel- und Traubeneichen, Flatterulme, Spitzahorn, Feldahorn, Linden, Elsbeere 4. Die NICHT heimischen Baumarten die deutlich mehr als +1,5°C aushalten z.B. Baumhasel, türkische Tanne, griechische Tanne, Atlaszeder, Libanonzeder, ungarische Eiche, Flaumeiche, Zerreiche, Orientbuche,… Man merkt, das sind jetzt Baumarten, deren Namen uns „noch nicht so geläufig“ sind – um es mal vorsichtig auszudrücken. Aber – wenn die Wissenschaftler recht behalten – wird es auf genau diese Baumarten hinauslaufen. Einige von diesen wurden als Kuriositäten oder Gartengewächse schon früher in Unterfranken, Südtirol oder Südfrankreich angebaut, sind also nicht ganz neu oder unbekannt. Man hat also schon Erfahrungen in bemessenem Umfang damit. Der Naturschutz tut sich damit schwer, weil er darin eine Verfälschung und Unterwanderung / Zerstörung der heimischen Ökosysteme sieht, womit er zwar einerseits recht hat, aber andererseits wäre die Alternative gar keinen Wald mehr zu haben. Die Vegetation folgt dem Klima! Das kann man mögen oder auch nicht, aber das ist so. Da hilft auch kein Kopf in den Sand stecken. Wenn wir 2100 noch so etwas wie Wald haben wollen, dann müssen wir HEUTE damit anfangen und uns breit – nicht nur aber auch mit solchen südländischen Baumarten - aufzustellen. Ansonsten stehen wir, wie derzeit in Oberfranken, vor einem Scherbenhaufen, sprich Kahlfläche und dann wird Wiederaufforsten richtig schwierig und teuer! Im Vergleich zu anderen Bundesländern und erst recht zu anderen europäischen Staaten hat Bayern da eine geradezu vorbildliche Ausstattung an Förderinstrumenten für seine Privatwaldbesitzer geschaffen. Das hilft aber nur dann etwas, wenn die Waldeigentümerinnen und -eigentümer diese auch annehmen und rechtzeitig davon Gebrauch machen. Diese neue Waldförderrichtlinie wurde etwas gestrafft und angepasst und gilt ab Juli 2025. Sie wird nur noch rein digital abgewickelt. Für Landwirte ist das nix Neues, das lehnt sich an die landwirtschaftliche Förderung an. Dafür ist ein Account in iBALIS (integriertes bay. Landwirtschaftliche Informationssystem) notwendig. Dort kann man auf das neu geschaffene Waldförderportal zugreifen, über welches die Antragstellung abgewickelt wird. Der Account wird mit der landwirtschaftlichen Betriebsnummer freigeschaltet. Wer bereits einmal land- oder forstwirtschafltiche Förderung in Anspruch genommen hat besitzt eine solche Nummer. Wer noch keine lawi. Nummer besitzt muss diese am zuständigen AELF Amberg-Neumarkt bei der Abteilung Landwirtschaft beantragen. Mit der lawi. Betriebsnummer kann die Zugangspin beantragt werden. Wer bereits einen iBALIS-Zugang besitzt kann damit ab 1.Juli 2025 direkt auf das Waldförderportal zugreifen und muss nichts weiter unternehmen. Für detailliertere Erklärungen bitte folgende Links beachten: https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo? &q=waldf%c3% b6rderportal&&mid=3DDEF8C4FCBF681495D43DDEF8C4FCBF681 495D4&&mcid=84D27EE47E5A4203BE7C893745C78184 &FORM=VRDGAR https://hilfe.ibalis.bayern.de/la/einstieg/index.php
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