18 „Pflanz einen Baum und kannst Du auch nicht ahnen Wer einst in seinem Schatten tanzt Bedenke, Mensch, es haben Deine Ahnen Eh sie Dich kannten Auch für Dich gepflanzt! (Max Bewer) Mit freundlichen Grüßen Michael Bartl Forstrevier Kastl Maiandacht im Garten der Kita Ein besonderes religiöses Erlebnis für alle Kindergarten- und Krippenkinder war im Kita-Jahr 2024/2025 die Maiandacht im Garten des Kindergartens. Die Kinder schmückten einen kleinen Altar mit einer Marienstatue mit Blumen. Mit verschiedenen Marienliedern sowie Fürbitten bedankten sich die Kinder bei der Mutter Gottes für ihren besonderen Schutz. Bevor Herr Pfarrvikar Rajesh Yeruva den Segen sprach, überraschten ihn die Kinder mit einem Geburtstagsständchen und einem selbstgebackenen Geburtstagskuchen mit Kerzen für jedes Lebensjahr. Zufällig hatten die Kinder erfahren, dass der Pfarrvikar Mitte Mai Geburtstag hat. Ausflug zum Kindermusical „Frederick und Tillie“ In zwei Gruppen an verschiedenen Tagen erkundeten unsere jüngeren und mittleren Kinder mit dem Linienbus die Stadt Amberg. Nach der Brotzeit im Stadtgraben führte sie ihr Weg zum Stadttheater. Dort schauten sie miteinander das Kindermusical „Frederick und Tillie“ an. Es war ein Schattentheater mit Musik. Die Kinder waren begeistert von der Methode, ein Schattentheater mit Hilfe eines Tageslichtprojektors zu kreieren. In der Geschichte hörten die Kinder die Abenteuer von der kleinen Maus Tillie, die sie in ihren Träumen erlebt, bis sie Man merkt: Bayern wird digital – ob das alleine allerdings etwas gegen den Klimawandel hilft ??? Natürlich muss man die Förderung nicht in Anspruch nehmen – man kann sich genauso unverbindlich und kostenlos von mir beraten lassen und dann dennoch das tun, was man selber für richtig hält. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum zu glauben: „Wenn ich nichts mache, mache ich auch nichts verkehrt!“ und „Das sollen die dann nach mir regeln!“ Nein, manchmal ist gerade nichts tun das Verkehrteste was man machen kann. Und wenn man schon der Meinung ist, dass es die nach einem regeln sollen, dann sollte man auch den Schneid haben, „die Sach“ jetzt weiter zu geben, damit die, die es später mal ausbaden müssen, wenigstens die Chance haben etwas bewirken zu können. Aber einerseits „behalten wollen“ und andererseits „jegliche Veränderung blockieren“ ist…. tja, wie würden Sie das bezeichnen? Sie kennen vielleicht den Satz von Hans Carossa „Was einer ist, was einer war, beim Scheiden wird es offenbar, wir hören`s nicht, wenn Gottes Weise summt. Wir schaudern erst, wenn sie verstummt.“ Ich glaube, das ist ähnlich mit unserem Land: Wir sind so von unserem Klima, der Sicherheit, dass alles wächst und keine schlimmen Extreme auftreten, verwöhnt, dass wir uns gar nicht vorstellen können, dass und wie das anders sein könnte. Das Dorf Blatten in der Schweiz, das Ahrtal und andere haben das schmerzvoll erfahren müssen, dass es sehr wohl extrem anders sein kann! Freilich können wir die große Politik von Trump, Xi Ping oder auch einem Merz nicht beeinflussen, aber wir können in unserem Bereich uns auf solche Folgen einstellen. Wir können die Windrichtung nicht ändern, aber wir können die Segel entsprechend setzen. Darum geht es. Jetzt, heute, hier - nicht erst dann, wenn es zu spät ist. Die Dämme und Rückhaltebecken muss man lange vor dem großen Regen bauen, nicht erst dann, wenn die Flutwelle schon heranschwappt. Und die passenden Bäume muss man pflanzen bevor die Dürre und Sturm die alten Bestände hinwegfegen. Idealerweise nutzt man sie sogar Zug um Zug und holt wenigstens das Geld, das der Umbau kostet, gut wieder herein. Wer sich da näher informieren möchte, dem seien einige Links empfohlen: www.borkenkaefer.org www.awg.bayern.de www.lwf.bayern.de www.waldwissen.net Reinschauen, schmökern, Neues erfahren, Argumente und Hintergründe kennenlernen. Wenn Sie Wald haben, dann beschäftigen Sie Sich bitte mit dem Wissen, das es über ihn gibt. Wissen ist Macht. Wissen schafft Möglichkeiten, schafft Motivation. Nehmen Sie die Verantwortung, die Sie mit diesem Besitz für Ihre Kinder und Enkel haben, wahr. Wir müssen uns den Herausforderungen der Zukunft stellen – sonst stellen sie uns! Ich werde rechtzeitig vor der Pflanzsaison im Herbst noch Infoveranstaltungen zur neuen Förderung anbieten. Ansonsten wird das sicher auch Thema auf den Gebietsversammlungen der FBG im Oktober / November sein. Bis dahin haben wir auch neue Karten und Berechnungen wie sich der Klimawandel bei uns auswirken wird. Wir Revierleiter konnten erst kürzlich bei einer Fortbildung schon ein paar Blicke darauf werfen und was wir dabei gesehen haben war eher rot als rosig. Aber auch, wenn die Zukunft ungewiss ist, so will ich es mit Martin Luther halten, der schrieb „Und wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, so würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen.“ In diesem Sinne: Lassen wir uns nicht unterkriegen! Jetzt erst recht nicht! Kindertageseinrichtung Marienheim Kastl
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