27 ser nach oben zu befördern, wurde ein Hebewerk im wesentlichen aus Holz konstruiert, das von 2 Ochsen angetrieben wurde. Bei Vollbelegung waren alleine 130 Pferde mit Wasser zu versorgen, d.h. man benötigte täglich einige hundert Liter Wasser. Das Hebewerk stellt eine technische Meisterleistung dar und ist seit 2021 Teil des „Weltkulturerbes“. Im Schloss sind ständig diverse Ausstellungen, die sich häufig mit dem Thema Jagd beschäftigen. Ein Motorradmuseum ist als Dauerausstellung eingerichtet, dessen Besuch sollte man sich nicht entgehen lassen, auch wenn man kein Biker ist. Eine solche Ansammlung hoch inter -essanter Motorräder aus allen Zeitepochen gibt es nicht viele. Besonders bemerkenswert ist auch der Aufwand der getrieben wurde, um die Besucher über die einzelnen Exponate zu informieren, man findet nicht nur den Hersteller, sondern auch Die Kirche war neu restauriert und erstrahlte in hellem Licht. Unsere Führerin ließ es sich nicht nehmen uns einen kleinen Ausschnitt aus einem Orgelkonzert vorzuspielen. Die Orgel, hier nicht im Bild, befindet sich oberhalb des Altars. Diese etwas ungewöhnliche Anordnung erfolgte auf besonderen Wunsch des Kurfürsten. Das Glanzstück des Schlosses ist das von außen unscheinbare Brunnenhaus, es war der krönende Abschluss der Führung. Im Brunnenhaus befindet sich der Brunnen für die Wasserversorgung und die zugehörige Hebevorrichtung um das Wasser nach oben zu befördern. Der Bohrung des Brunnens dauerte 9 Jahre, also mehr als doppelt so lange wie der Schlossbau! Die lange Bauzeit war bedingt durch den felsigen Untergrund. Der Brunnen hat einen Durchmesser von 3,2 m und ist 175 m tief. Um das WasSchlosskirche Hebewerk im Brunnenhaus
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