Schweppermannsbote Dezember 2025

22 Wir wünschen Euch und Euren Familien eine besinnliche Adventszeit, ein gesegnetes Weihnachtsfest und eine gute Zeit für das Jahr 2026! Wann Holz machen, wenn nicht jetzt? Dieses Jahr haben wir mit dem Wetter und mit dem Käfer Glück gehabt, aber der langfristige Trend geht ungebrochen – vielleicht sogar verschärft – weiter. Freilich gibt es Vermutungen, dass bei weiterem Abschmelzen des Polar- und Grönlandeises der Golfstrom sich abschwächen oder gar zum Erliegen kommen könnte. Damit würde es in Mitteleuropa zwar kälter, besonders im Winter, aber vor allem kontinentaler. Das heißt im Sommer heißer und trockener und im Winter kälter. Das mit der Winterkälte ist recht und schön, nur hilft das alles nix, wenn im Sommer die Fichten verdursten und trotzdem vom Käfer gefressen werden. In jedem Fall gilt: Der Wald muss vielfältiger werden. Fichte, Kiefer Buche allein reicht nicht mehr aus. Ob die Bäume, die wir heute pflanzen in den Markt von heute passen ist sowas von uninteressant, denn wie der Markt in 80 Jahren aussehen wird, ist komplett ungewiss. Tatsache ist aber, dass sich Märkte an Angebote anpassen. In Unterfranken gibt es heute viel Laubholz und folglich dort auch viele Laubholzsägewerke – im Bayerischen Wald ist es genau umgekehrt. Rund um die Ostsee gibt es viele Fischkonservenwerke – in Bayern so gut wie keine. Warum wohl? Nicht weil in Bayern kein Fisch gegessen würde, aber Fischkonserven sind in der Regel Seefischkonserven, keine Karpfen! Also gibt es die Konservenfabriken dort, wo der Seefisch gewonnen wird. Ein Sägewerk ist schnell angepasst, neue Warenströme sind binnen Wochen etabliert. Bis die Bäume reif sind, geht es an ein Jahrhundert hin. Deshalb darf man die heutige Sortenwahl bei der Pflanzung nicht dem Markt anpassen, sondern muss sie auf den Standort hin optimieren – und der Standort besteht aus Lage + Boden + Klima. Trotzdem haben wir im Moment noch hohe Nadelholzvorräte draußen in den Wäldern stehen, die selbst bei konventioneller Betrachtung „reif“ für die Ernte sind – erst recht, wenn man das steigende Risiko durch Käfer, Sturm und Schneebruch mit bedenkt. Freilich hätte ich auch gern 200,- je Festmeter Fichte und gegen 300,- hätte ich auch nichts, aber die werden wir nicht bekommen (außer bei entsprechender Inflation)! Wir sind hier nicht bei „wünsch Dir was“, sondern bei „so Die FF Kastl verfügt über drei schlagkräftige Löschgruppen Am Wochenende stellten sich drei Gruppen der FF Kastl der Abnahme zur Leistungsprüfung "Die Gruppe im Löscheinsatz". Hierbei legten zwei Gruppen das Leistungsabzeichen in der Variante I (Wasserentnahme aus Oberflurhydrant) und eine Gruppe in der Variante III (mit Einsatz von Atemschutzgeräten) ab. Die 27 Teilnehmer hatten sich in den vergangenen zwei Wochen intensiv auf die Leistungsprüfung vorbereitet. Um die Ausbildung im Vorfeld hatte sich Ortskommandant Fabian Nemetschek gekümmert. Zufrieden mit den Leistungen der Gruppen zeigten sich die Schiedsrichter Jürgen Ehrensberger, Helmut Braun und Florian Schegel. Das Leistungsabzeichen wurde abgelegt von: • Stufe 1: Fabian Nemetschek, Jürgen Wiesend, Stefan Willner, Paul Willner, Lara Pahlitzsch, Anna Lehmeier, Andreas Lang, Sebastian Schauer, Florian Reindl, Emil Fuchs, Maximilian Schuller • Stufe 2: Hanna Niebler, Robert Schwarzferber, Maximilian Willner, Sebastian Hiller, Christian Bäuml • Stufe 3: Kay Breu, Thomas Hiller • Stufe 4: Tobias Lang, Andrea Popp, Dominik Heider, Tobias Maag • Stufe 5: Richard Lang, Michael Schrödl, Michael Popp • Stufe 6: Andreas Niebler • Ü40 Bronze: Thorsten Graf Die FF Kastl sagt „Danke“ Die Vorstandschaft der Freiwilligen Feuerwehr Kastl bedankt sich auf diesem Weg, bei all ihren aktiven und passiven Mitgliedern, allen Helfern, Wohltätern und Gönnern. Danke für die aufgebrachte Zeit, Arbeit oder sonstige Tätigkeit, mit der Sie die Feuerwehr Kastl im Jahr 2025 unterstützt haben. Forstrevier Kastl

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