Schweppermannsbote Juni 2026

28 gens. Ab 19 Uhr steht ein Rufbus zur Verfügung, der ebenfalls stündlich bis etwa 23 Uhr fährt. Freitags und samstags können bis etwa 1 Uhr nachts weitere Rufbusfahrten genutzt werden. Samstags fahren ab etwa 6.45 h Busse in beide Fahrtrichtungen, sonntags existiert zwischen 11 Uhr und 18 Uhr ein Rufbus-Angebot. Verbesserungen des Fahrplans der Linie 461 (Gemeinden Hohenburg, Ursensollen, Kastl/ Wolfsfeld) Haltestellen zwischen Hohenburg und Amberg werden durch die Linie 461 bedient. Ab Juni 2026 wird das Angebot auf dieser Strecke ebenfalls um einige Fahrten erweitert. In beide Richtungen fahren ab 5 Uhr Busse. Morgens werden die Haltestellen zunächst stündlich angefahren, tagsüber im ZweiStunden-Takt. Zum Feierabend hin fahren wieder stündlich Busse. Während tagsüber reguläre Fahrten stattfinden, wird das Angebot zu den Tagesrandzeiten durch Rufbusse abgedeckt. An Werktagen beginnt die letzte Fahrt stadtauswärts gegen 21.45 h, während stadteinwärts ab etwa 22.30 h die letzte Fahrmöglichkeit besteht. Am Wochenende verkehren die Busse meist im Zwei- bis Drei-Stunden-Takt. Stadtauswährts fahren zwischen 9 Uhr und 20 Uhr (samstags) bzw. 18 Uhr (sonntags) Busse, stadteinwärts besteht samstags zwischen 7 Uhr und 19 Uhr sowie sonntags zwischen 8 Uhr und 17 Uhr die Möglichkeit, den ÖPNV zu nutzen. Das Angebot setzt sich aus regulären Fahrten und Rufbussen zusammen. An Schultagen bedient die Linie 461 pro Fahrtrichtung einmal täglich den Kastler Ortsteil Wolfsfeld sowie den Ursensollener Ortsteil Ehringsfeld direkt. Abweichend von ihrer sonstigen Fahrtstrecke fahren morgens einzelne Busse der Linie mehrere Haltestellen innerorts in Ursensollen sowie weitere Halte im Gemeindegebiet zwischen Hohenkemnath und Haag an. Neuerungen im Nahverkehr für das Vilstal (Gemeinden Ebermannsdorf, Ensdorf, Rieden, Schmidmühlen) Eine Neuerung des Nahverkehrsangebots für das Vilstal stellt die an Werktagen stündliche Anfahrt der Amberger Haltestelle Messegelände im Zeitraum zwischen 5 Uhr und 20 Uhr dar. Dies gilt für beide Fahrtrichtungen. Derzeit ist das Angebot bereits ab bzw. bis Ebermannsdorf verfügbar, ab Herbst 2026 sorgt es für eine Verbesserung des Nahverkehrs für alle Vilstalgemeinden. Ergänzend gibt es aktuell stadteinwärts ab Theuern ein Rufbusangebot mit Ankunft gegen 23.30 Uhr im Industriegebiet Süd, sowie in Richtung Schmidmühlen eine Busverbindung mit Halt gegen 23.15 Uhr am Messegelände. Samstags besteht im Moment bei einzelnen Fahrten in beide Richtungen ebenfalls die Möglichkeit, in der Nähe des Siemensgeländes aus- bzw. zuzusteigen. Am Wochenende fahren im Moment samstags zwischen 6 Uhr und 20 Uhr in der Regel im zweistündigen Takt Busse in beide Fahrtrichtungen. Außerdem gibt es je eine Verbindung zu späterer Stunde. Sonntags verkehren ab der Mittagszeit bis maximal etwa 20 Uhr Busse zwischen Amberg und Schmidmühlen. Sowohl an Wochenenden als auch an Werktagen weisen einige Busverbindungen aus dem bzw. in das Vilstal zudem eine günstige Taktung hinsichtlich der Weiterfahrt nach Nürnberg auf. Ab Herbst 2026 wird die bisherige Linie 454 ihre Nummer ändern und künftig als Linie 480 unterwegs sein. Wie bereits erwähnt, wird ab diesem Zeitpunkt die Haltestelle Messegelände im Industriegebiet von nahezu allen Vilstal-Bussen angefahren. Ab Herbst wird außerdem an Werktagen das Rufbusangebot nach 20 Uhr ausgeweitet und kann bis etwa 1 Uhr nachts genutzt werden. Künftig werden auch samstags zwischen 6 Uhr und Mitternacht stündlich Busse verkehren, bei denen ebenfalls immer ein Zu- oder Ausstieg am Messegelände möglich ist. Sonntags werden die Haltestellen im Vilstal künftig zwischen 8 Uhr und Mitternacht im Zwei-StundenTakt bedient. Das verbesserte Angebot am Wochenende wird sowohl durch reguläre als auch durch Rufbusfahrten sichergestellt. Darüber hinaus ist die Taktung der VilstalVerbindungen an die Zugverbindungen in Richtung Nürnberg und Regensburg angepasst. Die Neuerungen gelten jeweils für beide Fahrtrichtungen. Informationen zur Rufbus-Bestellung Der mehrfach genannte Rufbus kann auf zwei verschiedenen Wegen geordert werden. Einerseits können Fahrgäste ihren Bedarf über die App „VGN Fahrplan & Tickets“ anmelden. Alternativ ist eine telefonische Bestellung über die Rufnummer 0911/47008047 möglich. Dort kann von montags bis sonntags zwischen 8 Uhr und 18 Uhr angerufen werden. Es ist zu beachten, dass der Rufbus mindestens 60 Minuten vor Beginn der jeweiligen Fahrt an der ersten Haltestelle bestellt werden muss. Sollte die gewünschte Fahrt vor 8 Uhr an der ersten Haltestelle beginnen, muss der Bedarf bereits am Vortag bis 18 Uhr angemeldet werden. Vorteile des verbesserten Angebots im Nahverkehr Der Öffentliche Personennahverkehr, kurz ÖPNV, wird in unserer Region größtenteils durch Busse abgedeckt. Er ist für mehrere Bevölkerungsgruppen besonders relevant – sei es aufgrund eines fehlenden Führerscheins, aus gesundheitlichen Gründen oder weil kein Fahrzeug zur Verfügung steht. Betroffen sind sowohl jüngere als auch für ältere Personen. Sie sind oftmals auf Angebote des Nahverkehrs angewiesen. Stehen diese nicht in ausreichendem Maß zur Verfügung, muss ersatzweise das private Umfeld einspringen oder auf Taxis zurückgegriffen werden. Die erweiterten Fahrpläne stellen zum Beispiel besonders für Minderjährige, aber auch für die restliche Bevölkerung, zum Wochenende hin eine Verbesserung dar. Dank Rufbussen kann anstelle von Eltern-Taxis bis etwa Mitternacht der ÖPNV genutzt werden. Ein zentrales Ziel der Ländlichen Entwicklung stellt die Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse dar. Im Hinblick auf die Mobilität bedeutet das, dass möglichst alle Teile der Bevölkerung in der Lage sind, von A nach B zu kommen, um beispielsweise weiter entfernt liegende Angebote zu erreichen. Das verbesserte ÖPNV-Angebot leistet dazu einen wichtigen Beitrag. Die Schaffung sowie der Betrieb der neuen Expressbuslinie zwischen Amberg und Neumarkt werden daher beispielsweise durch staatliche Förderung unterstützt. Bewährt sich das Angebot, steht es sicherlich längerfristig zur Verfügung. Es kann jedoch nur erhalten werden, wenn es genutzt wird und wirtschaftlich tragfähig ist. Möchte man, dass die höhere Bus-Taktung bei Bedarf weiterhin verfügbar ist, sollte es schon jetzt in Anspruch genommen werden. Die Nutzung des ÖPNV ist durchaus eine Überlegung wert. Mit dem Deutschland-Ticket, das derzeit für monatlich 63 € erhältlich ist, können deutschlandweit alle Verkehrsmittel des öffentlichen Nahverkehrs genutzt werden. Das schließt neben Bussen auch Regionalzüge und Straßenbahnen mit ein. Somit müssen sich Fahrgäste hinsichtlich der richtigen Ticketwahl keine Gedanken mehr machen - weder wenn sie innerhalb des VGN-Gebietes unterwegs sind, das den Großraum Nürnberg (inkl. Amberg, Lkr. Amberg-Sulzbach und Neumarkt) abdeckt, noch bei Reisen in andere Regionen. Vergleicht man den Preis für das Deutschland-Ticket mit dem, der für eine Tankfüllung zu bezahlen ist, ist das Nahverkehrs-Ticket günstig. Während der Tank je nach Bedarf relativ schnell wieder leer ist, kann man das Deutschland-Ticket für beliebig viele

RkJQdWJsaXNoZXIy MjYwMDQ=